Aktuelles

SCUOLA ESTIVA INTERNAZIONALE IN STUDI DANTESCHI 2018
Direttore scientifico: Giuseppe Frasso (Università Cattolica di Milano)

Programma della XII edizione

(info: dante.summerschool@unicatt.it; +39 02/7234.5701)

Hier das Programm als pdf-Datei:

Dante Summer School 2018

Zum 100. Geburtstag von Marcella Roddewig:

Am 8. Mai 2018 wäre Marcella Roddewig 100 Jahre alt geworden. Neben Hans Rheinfelder, August Buck, Friedrich Schneider und Otto Riedel zählte sie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den Protagonisten der Gesellschaft. Deren wechselvolle Geschichte seit dem Zweiten Weltkrieg hat jüngst Frank-Rutger Hausmann glänzend nachgezeichnet (Die Deutsche Dante-Gesellschaft im geteilten Deutschland. Stuttgart 2012, vgl. die Rezension in Italienisch 72, Nov. 2014, S.113-117), und Marcella Roddewig gewinnt darin als Person klare Konturen – in ihrem Einsatz für die Gesellschaft, ihrer wissenschaftlichen Arbeit, ihrem Wesen und ihrer Persönlichkeit. Als Marcella Roddewig an Weihnachten 2000 starb, erinnerte auf der Krefelder Jahrestagung 2001 Rainer Stillers an die in München geborene Forscherin, die er in den 70er Jahren schon am Romanischen Seminar der Universität Düsseldorf erlebt hatte und die er später im Vorstand der Dante-Gesellschaft wiedertreffen sollte. Der 76. Band des Jahrbuches, mit dem Rainer Stillers die Herausgeberschaft von Marcella Roddewig übernahm, enthält Nachruf und Schriftenverzeichnis. Marcella Roddewigs herausragende wissenschaftliche Leistung wurde die Erforschung der handschriftlichen Überlieferung, die zu ihrem Hauptwerk führte, nämlich der 1984 erschienenen Vergleichenden Bestandsaufnahme der Commedia-Handschriften. Der wissenschaftliche Nachlass der Dantistin befindet sich seit 2016 im Weimarer Dante-Archiv. Zur Erinnerung drucken wir den persönlichen Nachruf, den Thomas Brückner für das Mitteilungsblatt 2001 verfasste, nochmals ab und fügen einen italienischen Nachruf in der Zeitschrift L’Alighieri 18 (Juli – Dezember 2001) hinzu. Auf dem Gerresheimer Friedhof in Düsseldorf ist Marcella Roddewig begraben; ein halbes Jahrhundert hatte sie in Gerresheim gelebt. (Th. Brückner)

Lesen Sie hier (L‘ Alighieri 18 IL‘ Alighieri 18 IIL‘ Alighieri 18 III ) den Nachruf aus der Zeitschrift L’Alighieri.

Lesen Sie hier (Nachruf Roddewig_TB) den Nachruf aus dem Mitteilungsblatt 2001.

Bild könnte enthalten: 1 Person, Bart
Copyright: (c) Petra Kammann, Düsseldorf

Quelle:
Frank-Rutger Hausmann
Die Deutsche Dante-Gesellschaft im geteilten Deutschland
Hauswedell Verlag
ISBN 978-3-7762-0512-1
2012, Fadengeheftete Broschur, VI, 298 Seiten

Mit freundlicher Genehmigung des Verlages DR. ERNST HAUSWEDELL & CO. KG

Veranstaltungshinweis:

Hell, Heaven and Hope: A Journey through life and the afterlife with Dante

Noch bis zum 18. März 2018
Palace Green Library
Durham
Zu sehen sind auch Arbeiten der Dante-Illustratorin Monika Beisner
Weitere Infos: https://www.dur.ac.uk/palace.green/whatson/details/?id=36803

Ausschreibung:

Bitte beachten Sie folgende Ausschreibung von Prof. Dr. Michael Schwarze zur Teilnahme am Nachwuchskolloquium der DDG:

Nachwuchskolloquium der Deutschen Dante-Gesellschaft,
Hamburg 26.10.2018

„Dante, global?Metamorphosen der Göttlichen Komödie in der Postmoderne“

Link zum Auschreibungstext (call DDG)

Frist ist der 31. März 2018

(s. auch https://www.facebook.com/Deutsche-Dante-Gesellschaft-378990972161572/)

 

 

DDG erhält Schenkung eines Kunstwerks von Harald Metzkes

 

Die kleine Sammlung der DDG von Werken der bildenden Kunst ‒ sie umfasst vor allem 33 Tafelbilder zur Divina Commedia von Albert A. Hock (*1944) sowie sieben Malereien von Medardus Höbelt (1914-2011) mit Motiven aus Werken Dantes ‒ wurde durch eine großzügige Schenkung bereichert. Dr. Alexander von Stülpnagel übergab im Februar 2017 dem Vorsitzenden der DDG eine gerahmte Grafik des bedeutenden Gegenwartkünstlers Harald Metzkes. Die ca. 61×47 cm große Tuschzeichnung trägt auf der Rückseite den Titel „Dante, Göttliche Komödie, 8. Gesang“, stellt also eine Szene vor dem Tor zur Höllenstadt Dis dar. Das Werk trägt rechts unten die Signatur „Metzkes 89“, ist also möglicherweise kurz vor dem „Fall der Mauer“ entstanden.

Harald Metzkes, der in den 40-er und 50-er Jahren in Dresden und Berlin Malerei studierte, wird zur „Berliner Schule“ gerechnet, die sich gegen eine Vereinnahmung durch den Sozialistischen Realismus stellte. Exemplarische Werke Metzkes wurden jüngst in der Ausstellung „Hinter der Maske. Künstler in der DDR“ (29.10.2017 bis 4.2.2018 im Potsdamer Museum Barberini) gezeigt.

Die Deutsche Dante-Gesellschaft dankt dem Schenkenden herzlich für diese wertvolle Bereicherung.

(Rainer Stillers)

Link zur o.g. Ausstellung: https://www.museum-barberini.com/hinter-der-maske/

Kürzlich erschienen:

Der erste Band der Revue des études dantesques der Société dantesque de France. Das Inhaltsverzeichnis kann unter folgendem Link eingesehen werden:
https://dantesque.fr/revue-dantesque/

Das Erscheinen des zweiten Bandes ist für September 2018 geplant.

 

Programm der Jahrestagung

Das vollständige Programm zur Jahrestagung 2017 in Frankfurt finden Sie  (hier)

Aktualisierung der Adressdaten der Mitglieder

Hinweis in eigener Sache:

Eine Bitte an die Mitglieder: Bitte prüfen Sie, ob die bei der DDG hinterlegten Kontaktdaten, insbesondere Ihre postalische Adresse, noch aktuell sind und teilen Sie uns etwaige Änderungen bitte baldmöglichst mit. Vielen Dank!

 

Dante Alighieri: „Die Göttliche Komödie“

Gesamtfassung in der Übersetzung in Versen von Hans Werner Sokop
gelesen von Martin Ploderer

von 24. September bis 19. November 2017 jeden Sonntag um 19:00 Uhr

weitere Infos [hier]

 

 

Kooperationsvertrag mit dem Goethe- und Schiller-Archiv unterzeichnet

Der Kooperationsvertrag mit dem Goethe- und Schiller-Archiv der Klassik Stiftung Weimar ist unterzeichnet und damit steht der Verlegung der Archivbestände der DDG nach Weimar nichts mehr entgegen. Der Vertrag ermöglicht die Sammlung und Lagerung der Bestände an einem Ort. Dort werden sie auch professionell archivalisch bearbeitet und der forschenden Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Die bisher in den Katalog aufgenommenen Bestände können unter diesem Link durchsucht werden:

https://lhwei.gbv.de/DB=2/SET=1/TTL=1/CMD?ACT=SRCHA&IKT=1016&SRT=YOP&TRM=Deutsche+Dante-Gesellschaft

Kongress-Ankündigung Ravenna

Congresso Dantesco Internazionale

International Dante Conference

Alma Dante 2017

Ravenna 24.-27. Mai 2017

Beschreibung und weitere Infos hier

Nachwuchskolloquium der Deutschen Dante-Gesellschaft, 27.10.2017

Nachwuchskolloquium der Deutschen Dante-Gesellschaft, 27.10.2017

„Dante und die Apokalypse. Auseinandersetzungen mit der Göttlichen Kömodie und ihren Jenseitsvorstellungen“

Erlösung und Verdammnis, Weltende und Weltgericht, Leben nach dem Tod und die Frage nach der Reinkarnation der Seelen: All dies sind Vorstellungen, die in einer säkularisierten Gesellschaft obsolet erscheinen mögen. Dessen ungeachtet veranstaltete das Frankfurter Museum für moderne Kunst 2014 eine Ausstellung mit dem Titel Himmel, Hölle, Fegefeuer, welche die Auseinandersetzung afrikanischer Gegenwartskünstler mit Dantes Göttlicher Komödie präsentierte. Und in diesem Jahr erschien mit Sibylle Lewitscharoffs Pfingstwunder ein Roman, der davon erzählt, wie 33 Dante-Forscher bei einer Tagung in Rom buchstäblich in den Himmel aufsteigen. Es sind dies lediglich zwei von unzähligen kulturellen Ereignissen in jüngster Zeit, in denen Dantes Visionen vom Jenseits eine zentrale Rolle spielen. Sie zeigen, dass die intensive Beschäftigung mit Dantes Jenseitsbildern, die unmittelbar nach dem Tod des Dichters einsetzte, bis heute nicht abgerissen ist.

Was reizte und reizt heutige Schriftsteller, Bildkünstler, Philosophen, Religionswissenschaft-ler an Dantes apokalpytischen Vorstellungen? Auf welche Weise wurden und werden seine dichterischen Visionen von Weltgericht und Weltende reflektiert, kritisiert, karikiert oder in andere künstlerische Medien übersetzt?Wie hat seine Divina Commedia(post-)moderne Jenseitsvorstellungen inspiriert?

Die Deutsche Dante-Gesellschaft veranstaltet 2017 erstmals ein Nachwuchskolloquium, bei dem Doktoranden verschiedener Disziplinen, Künstler und fortgeschrittene Studierende die Gelegenheit zum interdisziplinären Austausch über diesenFragenkomplexerhalten sollen. Wir bitten darum, Vorschläge für Beiträge, die in Form von 30minütigen Kurzvorträgen auf deutsch oder italienisch vorgestellt und diskutiert werden sollen, bis zum 28.02.2017 an die DDG zu schicken (ein- bis maximal zweiseitiges Exposé, Lebenslauf; bitte senden Sie Ihre Vorschläge gleichzeitig an: c.ott(at)em.uni-frankfurt.demichael-schwarze(at)uni-konstanz.de, stillers@staff.uni-marburg.de). Das Kolloquium wird am 27.10.2017 im Vorfeld der Jahrestagung der Deutschen Dante-Gesellschaft (27.-29.10.2017) stattfinden,welche dem Thema Dante und das Jüngste Gericht gewidmet sein wird.

Für die besten Vorschläge vergibt die DDG ein Reise- und Aufenthaltsstipendium von 400€, mit dem die Stipendiaten ihren Aufenthalt am Tagungsort finanzieren können. Zudem werden sie für die Dauer von 3 Jahren beitragsfrei als Mitglieder in die DDG aufgenommen.

Ehrendoktorwürde für Ruedi Imbach

Ruedi Imbach, Vorstandsmitglied der DDG, wurde am 25 November 2016 um 15.00 Uhr in der Aula Minor der Universität Pontificia S.Tommaso d’Aquino in Urbe die Ehrendoktorwürde verliehen.

Die DDG gratuliert herzlich.

Pressemitteilung zur Sitzverlegung der DDG

Pressemitteilung

Weimar, 28. September 2016

Deutsche Dante-Gesellschaft kehrt nach Weimar zurück – Rückverlegung des Sitzes und Kooperationsvertrag mit der Klassik Stiftung verbinden die DDG eng mit der Klassiker-Stadt

Seit diesem Jahr hat die Deutsche Dante-Gesellschaft e.V. (DDG) ihren offiziellen Sitz wieder in Weimar. Die Verlegung erfolgte nach einstimmigem Beschluss der Mitgliederversammlung. Ermöglicht wurde sie auch durch einen 2013 geschlossenen Kooperationsvertrag mit der Klassik Stiftung.

Im Rahmen dieser Kooperation konnten bereits die zuvor verstreut gelagerten Buchbestände der DDG in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek zusammengeführt und einer forschenden Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Michael Knoche, Direktor der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, ist der Dante-Gesellschaft für diese Schenkung sehr dankbar: »Dante war in der Weimarer Kulturgeschichte immer schon ein Autor größten Interesses. Deshalb sind die Buchbestände der Deutschen Dante-Gesellschaft eine wunderbare Ergänzung des bereits Vorhandenen.« Allein 286 Ausgaben deutscher Übersetzungen der ›Divina Commedia‹ befinden sich nun im Bestand der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, darunter auch eine ins sauerländische Plattdeutsch.

Die DDG wurde als die weltweit erste und damit älteste wissenschaftliche Dante-Vereinigung 1865 durch den Hallenser Juristen Karl Witte in Dresden gegründet. Unter dem Vorsitz von Hugo Daffner hatten sich die Mitglieder der DDG bereits 1921 für Weimar als Vereinssitz entschieden. Obwohl die DDG Ende 1949 aus dem Vereinsregister gestrichen und der amtliche Sitz nach München verlegt worden war, nannte noch 1965, anlässlich der Feierlichkeiten zum 700. Geburtstag Dante Alighieris, der damalige Vorsitzende Hans Rheinfelder Weimar als den eigentlichen »Sitz« der DDG. Nach der Wiedervereinigung fand 1993 die erste Jahrestagung, die in einem der neuen Bundesländer veranstaltet wurde, in Weimar statt. Auch das doppelte Jubiläumsjahr 2015 – das 750. Geburtsjahr Dantes und das 150-jährige Bestehen der DDG – feierte die Gesellschaft in Weimar, in Gestalt einer dreitägigen Lesung der »Göttlichen Komödie« am Deutschen Nationaltheater.

Kontakt

Dorothea Kraus

Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit

Deutsche Dante-Gesellschaft e.V.

E-Mail: d.kraus(at)ku.de

Klassik Stiftung Weimar
Referat Kommunikation Öffentlichkeitsarbeit Marketing | Pressestelle

Burgplatz 4, D-99423 Weimar | PF 2012, D-99401 Weimar

Bruno Pinchard zur Gründung der Société dantesque de France

Hier finden Sie den Text Bruno Pinchards anlässlich der Gründung der Société dantesque de France in Französisch und seine Übertragung ins Deutsche von Dr. Rainer (Link)

„Feuer und Flamme für Dante“

zum Artikel der NwZ über die Sammlung unseres Mitglieds Karl-Christian Kretzschmar (Link)

s. www.nwzonline.de/kultur/feuer-und-flamme-fuer-dante-feuer-und-flamme-fuer-dante_a_25,0,544665822.html

Paradiesische Aussichten

Sa 12. März 2016
17:00 Uhr

Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Studienzentrum

‚Dantes‘ Rückkehr in den Garten Eden

Vortrag von Prof. Dr. Winfried Wehle, Eichstätt

Um begreiflich zu machen, worin das wahre Glück des Menschen besteht, hat Dante auf das Irdische Paradies zurückgegriffen, es kühn neu gedeutet und als entscheidende Station auf dem Himmelsweg in seine »Göttliche Komödie« integriert (mit Illustrationen).

Beitrag in „Supralibros“ zur Dante-Bibliothek: „Die Bibliothek der Deutschen Dante-Gesellschaft kehrt zurück“ von Johannes Mangei

Die Seite der Gesellschaft Anna Amalia Bibliothek e.V. (www.gaab-weimar.de/supralibros.html) veröffentlicht in der neuesten Ausgabe ihres Magazin „Supralibros“ einen Artikel zur Dante-Bibliothek (Link)

Dante-Platz in Kleve

Der Campus der Hochschule Rhein-Waal in Kleve hat seit April 2013 einen „Dante-Platz“. Auf der Namenstafel steht geschrieben: „Dante-Platz. Dante Alighieri, 1265-1321. Italienischer Dichter des europäischen Mittelalters. Italian Poet of the European Middle Age“.

Die Benennung und Einweihung des Platzes ist der maßgeblichen Initiative des Comitato Dante Alighieri in Kleve (Link zur Homepage des Comitato hier) zu verdanken.

Aufsatz von Ermes Dorigo zu Dantes Commedia

erschienen in: Dante Studies, CXXVI, 2008

Die DDG hat die freundliche Genehmigung des Autors, das Dokument auf ihrer Homepage zugänglich zu machen.

Zum Öffnen des Dokuments bitte hier klicken.

Dante auf Facebook

Den neu eingerichteten Auftritt der DDG bei Facebook finden Sie unter

https://www.facebook.com/pages/Deutsche-Dantegesellschaft/378990972161572

Centro Dantesco Ravenna

Für aktuelle Nachrichten zu Dante aus Italien, insbesondere Ravenna, besuchen Sie bitte die Seite des Centro Dantesco in Ravenna:

http://www.centrodantesco.it/

(Link)

„La Terza Via nella Commedia: la contingenza, struttura dell’inquietudine

Dissertation von Marina Decó

Link zum Volltext im pdf-Format (hier)