Zu den tre corone der italienischen Literatur gehören neben Dante Alighieri auch Francesco Petrarca und natürlich Giovanni Boccaccio: Er starb vor 650 Jahren am Ende des italienischen Mittelalters. Er war Rechtsanwalt, Sohn eines erfolgreichen Kaufmanns, großer Gelehrter, begeisterter Dante-Leser und selbst Dichter. Als die Pest wütet, schreibt Boccaccio das Dekamerone – 100 Geschichten über die Pest und die Liebe.
Doch wie lässt sich Boccaccio heute noch lesen und was kann man von ihm lernen? Alexander Wasner diskutiert mit Franziska Meier (Professorin für Romanistik und Komparatistik, Universität Göttingen), Ijoma Mangold (Feuilletonredakteur „Die Zeit“ und Teilnehmer des Podcasts „Die sogenannte Gegenwart“) und Barbara Vinken (Professorin für Romanistik an der LMU München).
Pest, Lust und Renaissance – Boccaccios Lebenskunst
SWR Dezember 2025

